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Hanuman – Sein Erscheinen, Chalisa und Bahuka

Der als Anjaneya geborene Hanuman ist einer der Helden des Ramayanas, gilt jedoch als eine Erscheinung Shivas

Shiva war vom Tanz der weiblichen Gestalt Vishnus, Mohini, so fasziniert, dass er ihr einen Wunsch gewährte. Mohini bat um das, was Shiva ausmacht, seinen Samen. Mohini nahm den Samen und übergab ihn den Saptarishis. Sie wies sie darauf hin, vorsichtig damit umzugehen, da aus dem Samen ein mächtiges, legendäres Wesen hervorgehen und Vishnu in einer seiner Inkarnationen unterstützen würde. Zu glückverheißender Stunde übergaben die Saptarishis den Samen Vayu, dem Gott des Elementes Luft und baten ihn, ihn in einen Schoß zu pflanzen, der Shivas Samen wert war. Vayu liebte insgeheim Anjana, die Frau des Affen Kesari. Anjana war Shiva hingegeben. Vayu tropfte den Samen durch ihre Ohren in ihren Leib. Anjana war eine Nymphe, eine Dienerin Parvatis. Während eines Gewitters flüchtete sie sich aus Angst in die Arme Shivas. Parvati verbannte Anjana in den Dschungel, wo sie mit Affen zusammenleben sollte. Shiva segnete Anjana damit, dass sie ein Kind gebären sollte, das eine Verkörperung seiner war. Anjana gebar ein Affenkind, Hanuman. Wie prophezeit war er eine große Hilfe für Rama, des siebten Avatars Vishnus, im Ramayana.

Der Poet Tulsidas verfasste zwei Werke zu Ehren Hanumans Hanuman Chalisa und Hanuman Bahuka.