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Veda Vyasa

Veda Vyasa, kurz Vyasa genannt, ist der Urenkel des Rishis Vasishtha, am bekanntesten ist er als der Verfasser des Mahabharatas.

Als Veda Vyasa ist er der Teiler der Veden, er sammelte die Texte, gruppierte sie und teilte sie in vier Kategorien, je nach ihrem Gebrauch beim Opfer.

Die vier Teile
Rig Veda – Text der Hymnen.
Sama Veda – Gesänge, die vertonten Hymnen des Rig Vedas.
Yajur Veda – Liturgie.
Atharva Veda – Zaubersprüche.

Die dazugehörigen Priester
Rig, auch Hotar genannt. Er stand dem Opfer vor.
Yaju, auch Adhvaryu genannt. Der Sänger der Opfersprüche des Yajur Vedas.
Saman, auch Utgatar genannt. Sänger der Hymnen des Sama Vedas im Chor.
Atharvan, er vollzog das Opfer und sang dazu die Mantren des Atharva Vedas.

Soweit der Ritus. Nun galt es die philosophischen und metaphysischen Texte zu ordnen.

Vyasa teilte jeden der vier Teile weiter in Samhitas, Brahamans, Aranyakas und Upanishaden.

Weiter schrieb er die Veden als Geschichten, Puranas, nieder, damit sie für die einfachen Menschen vertändlich wurden. Achtzehn Puranas und achtzehn Unterpuranas (Upapuranas) schrieb Vyasa.

Vyasa wählte fünf seiner Schüler, die er in die vier Veden und die Puranas einweihte.
Den Rig Veda lehrte er Paila,
den Yajur Veda Vaishampayana,
den Sama Veda Jaimini,
den Atharva Veda Sumantu.
die Purans Lomaharshana.