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Samadhi

Samadhi ist das was wir landläufig Erleuchtung nennen.

Samadhi ist die Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod. Die Befreiung der Seele aus dem Körper, der für sie ein Gefängnis darstellt.

Samadhi ist, nach Wachen, Träumen, traumloser Schlaf, der vierte Bewusstseinszustand, Turiya, der höchste mögliche – reines Bewusstsein.

Die verkörperte Seele ist eins geworden mit der universellen Seele, zurückgekehrt zu ihrem Ursprung, zu Brahman.

An den Kreislauf von Geburt und Tod binden uns unsere Handlungen (Samskara) und Denkbahnen (Vasana) aus vergangenen Leben, unser derzeitiges Handeln (Karma) und unser Begehren nach Sinneseindrücken und Sinnesobjekten (Kama). Die Faszination der vergänglichen Erscheinungswelt (Maya) lässt uns das ewige, das Absolute, Brahman, vergessen.

Meditation, absichtsloses Handeln, um kein neues Karma anzusammeln, und das sich Abwenden von der illusorischen Erscheinungswelt, das sich gewahr werden dessen was ich, mein Selbst, wirklich bin, führt aus diesem Kreislauf heraus. Klingt einfach – ist es aber leider nicht.

Die Wege, die herausführen und die Definition von Moksha sind so vielfältig wie die philosophischen Schulen Indiens.

Weitere Begriffe für Samadhi sind Moksha, Mukti. Buddha nannte es Nirvana.