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Vielfalt

Aufgrund der Größe des Pantheons und der Vielzahl der Mythen gibt es kaum ein Fleckchen Erde in Indien, das nicht heilig ist und das sich nicht mit dem Superlativ zu schmücken versucht.

Zwei Regionen möchte ich herausheben, die grandiose Landschaft des Himalayas und die riesigen Tempelstädte Tamil Nadus.

Eine subjektive Liste der Höhepunkte

Allahabad: Hier fließen drei Flüsse zusammen (Sangam): Ganga (Ganges), Yamuna und der unterirdische, mystische Fluss Sarasvati.

Amritsar: Amrit (Nektar der Unsterblichkeit), Sarovar (See). Der Goldene Tempel der Sikhs.

Bodhgaya: Der Ort an dem Buddha Erleuchtung erlangte. Jedes Buddhistische Land ist hier mit einem Kloster vertreten.

Cidambaram: Hier tanzt Siva Seinen Kosmischen Tanz.

Gangotri, Gomukh, die Gangesquelle: die Quelle des heiligsten Flusses Indiens.

Haridwar: Das Tor (dwar) Gottes (hari). Hier tritt die Ganga aus den Bergen in die Ebene ein.

Kanya Kumari: Die Südspitze Indiens.

Mathura/Vrindavan: Mathura ist der Geburtsort Krishnas, in Vrindavan wuchs Er auf.

Puri: Das Kosmische Zentrum der Vishnu Verehrer. Vishnu wird hier als Jagannatha (Herr des Universums) verehrt.

Rameshvaram: Einer der Schauplätze des Ramayanas. Rama, Lakshmana und Hanuman setzten von hier aus nach (Sri) Lanka über.

Rishikesh: Der Ort der Rishis, der Wesenheiten, denen die Veden geoffenbart wurden.

Sarnath: Der Ort an dem Buddha Seine erste Lehrrede hielt und das ‚Rad der Lehre‘ in Bewegung setzte.

Triyuginarayan: Hier heirateten Shiva und Parvati.

Varanasi: Die älteste Stadt der Welt. Ihr alter Name ist Kashi (Licht). Die Stadt, die Shiva nie verläßt. Das Kosmische Zentrum der Shiva Verehrer. Shiva wird hier als Vishvanatha (Herr des Weltalls) verehrt.