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An Shiva Nataraja

Im Tempel von Cidambaram in Tamil Nadu wird Shiva als Kosmischer Tänzer, Nataraja, verehrt.

Die Hymne glorifiziert Shiva in Form des Kosmischen Raumes. Die Hymne preist Ihn als den ‚Ozean der Gnade‘.

 

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist der Ozean der Gnade.
Er hat ein freundliches Antlitz.
Er hat drei Augen.
Er hat verfilztes Haar.
Parvati sitzt zu seiner Linken.
Er ist friedlich.
Er ist unbegrenzt.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist jenseits der Worte.
Er trägt Schlangen als Ornamente.
Er ist der Vater von Ganesha.
Er ist der Freund der Feinde von Kubera.
Er vernichtet den Stolz.
Er hat Augen wie ein Lotus.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er wird von Vishnu verehrt.
Er ist der Herr der Berge.
Er richtet und belohnt.
Er vertreibt die Gedanken an die Zukunft.
Er schützt die von Geistern Gequälten.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist der Herr der Götter.
Er ist der Herr des Universums.
Er wird von Indra verehrt.
Er trägt den Halbmond im Haar.
Er ist mit Gauri zusammen.
Er zerstörte Dakshas Feueropfer.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist das endlose Ende der Veden.
Er vernichtet die Feinde der Götter.
Er segnet Seine Gläubigen.
Er bezwang den Herrn des Todes.
Er hat ein gnädiges Antlitz.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er machte aus den Bergen Seinen Bogen.
Er ist das Prinzip der drei Grundeigenschaften.
Er ist der Vater von Subrahmanya.
Er ist der Herr der Tigerstadt.
Er lebt auf dem Totenacker.
Er reitet den Bullen.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist ohne Anfang und ohne Ende.
Er ist der Zerstörer der drei Städte.
Er wird von Nandi verehrt.
Er wird von allen Göttern verehrt.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist der Letztendliche.
Er ist der Alleine.
Er zeigt sich in vielen Erscheinungen.
Er ist die letztendliche Wahrheit.
Er hält den Pinaka Bogen in Seiner Hand.
Er ist der Vernichter der Zeit.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist der Herr des Universums.
Er ist allgegenwärtig von Anfang bis zum Ende.
Er hat drei Augen.
Er trägt den Halbmond im Haar.
Er lebt in den Gedanken der Wesen als ihr Herr.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist mehr als das Universums.
Er erscheint im Antlitz Vishnus.
Er hat drei Augen.
Er hat fünf Gesichter mit feinem Antlitz.
Er ist der Herr von Uma.
Er vernichtet das Böse und ist stets friedlich.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er strahlt wie brennender Kampfer.
Er hat liebevolle Augen.
Er ist der Freund der Feinde von Kamsa.
Sein Antlitz strahlt wie Lotus und Mond.
Er hat einen starken, muskulösen Körper.
Er ist der Freund Brahmas.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er hat große Augen.
Er hat einen schönen Körper.
Er ist der Partner von Gauri.
Er ist der Herr Vishnus.
Er ist der Freund von Kubera.
Er segnet die Welt.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist ein gütiger Herr.
Er fertigte aus den Bergen Seinen Bogen.
Er teilt Seinen Körper mit Seiner Gefährtin.
Er hat verfilztes Haar.
Er ist der Feind von Kama.
Er zerstörte die drei Städte.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er tanzt den Tanz der Auflösung am Ende der Zeit.
Er ist jenseits des Verstandes der Philosophen.
Er hat eine ungerade Zahl von Augen.
Er hilft der Bergtochter.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er trägt die Himmelsrichtungen als Schmuck.
Er lächelt milde wie eine Muschel.
Er trägt einen Totenkopf.
Er ist mit einem Dreizack bewaffnet.
Er ist jenseits aller Beschreibung.

Ich richte meine Gedanken auf den Herrn von Cidambaram.
Er ist immer friedlich.
Er wird von vielen guten Menschen verehrt.
Er liebt die Gesänge des Sama Vedas.
Er ist ein zornvoller Gott, der ein Tigerfell trägt.

 

Aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung von P. R. Ramachander, Bangalore