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Heilige Flüsse

Indien hat fünf heilige Flüsse, Ganga (Ganges), Yamuna, Kaveri, Narmada, Godavari.

Besonders heilig sind Zusammenflüsse (Prayag), davon gibt es ebenfalls fünf.
Vishnuprayag – Alaknanda und Sarasvati
Nandaprayag – Alaknanda und Nandakini
Devprayag – Alaknanda und Bhagirathi, die sich hier zur Ganga vereinen
Rudraprayag – Alaknanda and Mandakini
Karnprayag – Alaknanda und Pindar

In Allahabad fließen drei Flüsse zusammen (Triveni Sangam), Ganga, Yamuna und die mystische Sarasvati. An diesem außergewöhnlich heiligen Ort findet alle zwölf Jahre die Kumbha Mela statt. Siehe ‚Indien‘ > Die Kumbha Mela.

Die Ganga entspringt als Bhagirathi einem ‚Kuhmal‘ (Gomukh) genannten Gletscher im Himalaya. Sie ist mit Shiva verbunden. Den Ganga Mythos finden Sie unter ‚Mythen‘.

Die Yamuna entspringt in Yamunotri im Himalaya. An der Yamuna spielte sich das Leben Krishnas ab. Den Yamuna Mythos finden Sie auf meiner Krishna Seite unter ‚Krishna‘.

Die Narmada
Aus dem Schweiß Shivas entstanden, wird der Fluss auch Shankari, Shankaras Tochter, genannt. Shankara ist ein Name Shivas.

Die Godavari
Der Weise Gautama hatte von Varuna, dem Herrn der Wasser, die Gunst erhalten, dass das Land um seine Einsiedelei stets mit Wasser versorgt sei. Als eine Dürre die Erde heimsuchte zog er sich den Zorn der anderen Weisen zu. Sie trieben eine Kuh, Go, auf seine Felder, die diese abgraste. Gautama versuchte, sie zu verjagen, die Kuh fiel tot um. Er betete zu Shiva, Er möge etwas von Ganga, die Er im Haar trug, auf die Erde bringen, damit er mit ihrem Wasser die Kuh wieder zum Leben erwecken könne. Shiva stimmte zu. So brachte Gautama einen Teil der Ganga auf die Erde, deshalb wird dieser Fluss auch Gautami Ganga genannt und weil Gautama eine Kuh getötet hatte Godavari.

Die Kaveri
Agastya schuf sich im Geiste aus den schönsten Teilen der Schöpfung ein Kind. Brahma ließ es als Lopamudra König Kavera geboren werden und Agastya heiratete Lopamudra. Als Agastya einmal für längere Zeit verreisen musste verwandelte er Lopamudra in Wasser und ließ sie in seinem Wassergefäß zurück. Als es ihr zu lange dauerte, floss sie als Kaveri, Kaveras Tochter, heraus. Kaveri bat Vishnu, heiliger sein zu dürfen als Ganga. Diesen Wunsch konnte ihr Vishnu nicht erfüllen, da Ganga mit Seinen Füßen (die Füße sind etwas besonders Heiliges) in Berührung gekommen war. Er bot Kaveri an, Seine Girlande sein zu dürfen, somit Seinem Herzen ganz nah. In der Kaveri liegen drei Inseln, auf denen je ein Vishnu Tempel steht.